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Stefan Gnädinger
Vorsehung
Ein religionsphilosophisches Grundproblem bei Johann Gottlieb Fichte
Reihe: Pontes
Bd. 14, 2003, 168 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-6581-9


Das Bemühen um eine intellektuelle Begründung und Durchdringung des Vorsehungsgedankens bleibt - ungeachtet ihrer gegenwärtigen Krise - eine unveräußerliche Aufgabe von Theologie: Eine Eliminierung des Glaubens an Gottes Wirken in der Welt entzöge dem christlichen Bekenntnis seine Grundlage; ein Verzicht auf seine philosophische Fundierung daher müßte alle weitere theologische Begründungsarbeit der Bodenlosigkeit verdächtig machen.

Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit erstmals systematisch das Ringen J. G. Fichtes um eine adäquate Aufarbeitung des Vorsehungsbegriffs untersucht. Dabei zeigt sich, dass die damit verbundene Problematik, insbesondere der scheinbare Gegensatz zur Freiheitsidee, für die Entwicklung der Fichteschen Philosophie von zentraler Bedeutung ist. Fichte kommt zu einer verblüffenden Lösung, die sein Denken in mancher Hinsicht in einem anderen Licht erscheinen lässt, und die auch für eine theologische Neubesinnung auf den Vorsehungsbegriff wichtige Impulse geben könnte.





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