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Andreas Seeck (Hg.)
Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit?
Textsammlung zur kritischen Rezeption des Schaffens von Magnus Hirschfeld
Reihe: Geschlecht - Sexualität - Gesellschaft
Bd. 4, 2003, 272 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-6871-0


«Per scientiam ad justitiam» - «Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit» war ein Motto, auf das sich der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868 - 1935) immer wieder bei seinen Arbeiten bezog. Hirschfelds reformerisches und emanzipatorisches Engagement wird von kaum jemandem, der sich eingehender mit seinem Lebenswerk auseinandersetzt hat, bestritten. Aber gerade sein unerschütterlicher Glaube an eine ' unvoreingenommene' Wissenschaft und deren befreiende Kraft und seine konsequente Rückführung alles Sexuellen auf eine 'sichere' Naturwissenschaft, die Biologie, brachten Unterströmungen mit sich, welche die aufklärerischen Ziele und Ideale zu korrumpieren drohten oder ihnen tatsächlich zuwiderliefen. Viele der in diesem Buch versammelten Aufsätze setzen sich genau damit auseinander. Aus Anlaß des zwanzigjährigen Bestehens der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft gibt der Band einen Überblick über die kritische Auseinandersetzung mit dem Schaffen Hirschfelds, wie sie von 1983 bis heute stattgefunden hat. Die Textsammlung soll Material für ein Zwischenresümee liefern und Ausgangspunkte für weitere Diskussionen bieten. Texte von J. Edgar Bauer, Sophinette Becker, Martin Dannecker, Ralf Dose, Günter Grau, Rainer Herrn, Manfred Herzer, Hans-Günter Klein, Gesa Lindemann, Andreas Pretzel, Andreas Seeck, Gunter Schmidt, Volkmar Sigusch.





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