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Horst Gründer
Christliche Heilsbotschaft und weltliche Macht
Studien zum Verhältnis von Mission und Kolonialismus Gesammelte Aufsätze Herausgegeben von Franz-Joseph Post, Thomas Küster, Clemens Sorgenfrey
Reihe: Europa-Übersee
Bd. 14, 2004, 312 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, gb., ISBN 3-8258-7366-8


Lange Zeit dominierte in der Geschichtswissenschaft die politische und nationalstaatliche Sicht auf den westlichen Expansionismus. Erst in der Folge globaler politischer Umbrüche in den 1950er und 1960er Jahren veränderten sich die Fragestellungen und Methoden zur Erforschung des europäischen Kolonialismus. Gerade auch das Zusammenwirken von christlicher Mission und weltlicher Macht und die nachhaltige Erfahrung des Kulturkontakts an der Peripherie fanden seitdem in der Wissenschaft verstärkt Beachtung.

Der Münsteraner Neuzeithistoriker Horst Gründer ist einer der profiliertesten deutschen Vertreter dieses Ansatzes. Seine Forschungsergebnisse hat er nicht nur in mehreren großen Monographien, sondern auch in einer Vielzahl von Aufsätzen publiziert. Zum Teil sind diese Beiträge nur schwer zugänglich, da der deutschen Geschichtswissenschaft nach wie vor ein zentrales Publikationsorgan zur Geschichte des europäischen Expansionismus fehlt. Die Herausgeber des vorliegenden Bandes nehmen den 65. Geburtstag von Horst Gründer zum Anlaß, seine wichtigsten Aufsätze zum Thema in einem Band zusammenzufassen und erneut zum Druck zu bringen. Dem liegt nicht zuletzt die Überzeugung zugrunde, daß diese Forschungen in einer zunehmend globalisierten Welt nichts an Aktualität eingebüßt haben, daß sie vielmehr zum Verständnis dieser Welt - insbesondere ihrer mentalen und kulturellen Aspekte - beitragen können.





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