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Julia Franziska Engels
Helden an der Mauer
Die propagandistische Aufbereitung von Republikfluchten in der deutschen Presse
Reihe: Beiträge zur Kommunikationstheorie
Bd. 22, 2004, 168 S., 14.90 EUR, 14.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7426-5


Der Eiserne Vorhang teilte Deutschland in Ost und West. Zum Sinnbild dieser gewaltsamen Teilung wurde die Mauer - von der einen Seite als Schutzwall verteidigt, von der anderen als Schandmauer beschimpft. Der Kampf um das bessere System wurde vor allem in den Medien ausgetragen. Am Beispiel von drei Fluchtgeschichten wird in der vorliegenden Arbeit nachgewiesen, dass die Flaggschiffe der SED- und der Springer-Presse gezielt Ereignisse zur Verbreitung politischer Propaganda Instrumentalisierten - und zwar mit ähnlichen rhetorischen Mitteln. Doch wie wir bereits von Simmel wissen, kann Streit auch verbinden. BILD und Neues Deutschland könnten so zur späteren Vereinigung beigetragen haben, ob sie wollten oder nicht.





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