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Sonia Korn-Grimani
Verlorene Kindheit
Wie ein kleines jüdisches Mädchen aus Wuppertal den Holocaust überlebte. Autobiographische Erinnerungen
Reihe: Anpassung - Selbstbehauptung - Widerstand
Bd. 24, 2004, 176 S., 14.90 EUR, 14.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7909-7


Verlorene Kindheit erzählt die Geschichte der Sonia Korn, die als kleines jüdisches Mädchen die Anfänge der Judenverfolgung in ihrer Heimatstadt Wuppertal erlebt und sie - nach polizeilichem Aufenthaltsverbot - mit ihrem Bruder Heini und den Eltern Jakob und Eva Korn 1939 Deutschland für immer verlassen muss. Mit Hilfe von Schmugglern fliehen sie getrennt nach Belgien, wo sie bis Kriegsende illegal und versteckt den Holocaust überleben: in der Flucht vor deutschen Invasoren und Bombenkrieg bis nach Frankreich, Sonia und Heini als Waisen in einem Kinderheim zum Katholizismus 'bekehrt', Sonjas Mutter mit gefälschtem Pass als Frau eines Belgiers, der sie alle rettet. 1950 schließlich Emigration nach Australien, wo Vater Jakob wenig später stirbt, die tapfere Mutter Eva jedoch, krank und traumatisiert durch den Holocaust, erst am 7. Oktober 1977. Sonia dagegen macht - trotz eigener Familie - Karriere: als Sängerin, Mitarbeiterin des französischen Fernsehens, Privat-Lehrerin der Königin von Malaysia, Dr. der Literatur, Sprachwissenschaft und Musik, als verantwortliche Leiterin eines multikulturellen Sprachenprogramms der UNESCO und ausgezeichnet für ihre Bemühungen um die französische Kultur, Bevölkerung und Sprache.





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