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Horst Hübner, Oliver Wulf
Grundlagen der Sportentwicklung in Bremen
Reihe: Schriften zur Körperkultur
Bd. 40, 2004, 216 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, gb., ISBN 3-8258-7980-1


Zu diesem Band:

Die Freie Hansestadt Bremen hat im Frühjahr 2002 beschlossen, die Forschungsstelle "Kommunale Sportentwicklungsplanung" mit der Schaffung aktualisierter Grundlagen für eine zeitgemäße Sportentwicklungsplanung zu beauftragen. In Anlehnung an den von Bund, Ländern und Gemeinden sowie dem Deutschen Sportbund verabschiedeten "Leitfaden für die Sportstättenentwicklungsplanung" sind in den Jahren 2002 und 2003 empirische Untersuchungen durchgeführt und die notwendigen Planungsgrundlagen erhoben worden. Der vorliegende Band präsentiert auf über 200 Seiten die relevanten Ergebnisse.

Als erster Baustein wurde die Ermittlung des Sporttreibens der Einwohner in Angriff genommen und dazu im September und im Dezember 2002 über 4.000 Bremer Bürgerinnen und Bürger im Alter von 10 bis 70 Jahren repräsentativ befragt (Teil A). Die gute Qualität der Stichprobe (4.018) ermöglicht für die Gesamtstadt, aber auch kleinräumig für die Stadtbezirke und die größeren Stadtteile eine Vielzahl aussagekräftiger Einblicke in die Sport- und Bewegungsaktivitäten der Bremer.

Der Sportstättenatlas der Stadt Bremen (Teil B) umfasst nahezu 1.400 Einzelsportstätten und Sportgelegenheiten; diese wurden in den Jahren 2002 und 2003 differenziert erfasst. Sie stehen der Sportverwaltung in Form einer dynamischen Datenbank zur Verfügung und bieten erstmals ein vollständiges Bild über den für das Sporttreiben und für die bewegungsaktive Freizeit so wichtigen Infrastrukturbereich.

Der dritte Baustein zeitgemäßer Sportstättenentwicklungsplanung erläutert für drei Teilbereiche die Bilanzierung von Sportstättennachfrage und Sportstättenangebot (Teil C). Zuerst erfolgt eine Ermittlung der Gesamtnachfrage der Bremer nach Fußballplätzen. Anschließend widmet sich der zweite Teilbereich dem Bestand und dem Bedarf an Sportstätten für den Tennissport. Der dritte Bilanzierungsteil zeigt in sehr differenzierter Form die Nachfrage nach städtisch-öffentlichen Turn- und Sporthallen.

Die Freie Hansestadt Bremen verfügt mit den dargelegten Erkenntnissen über die erforderlichen Grundlagen, mit denen sie ihre Sportförderung fundieren und eine zukunftsfähige Sportstättenentwicklung leisten kann.





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