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Dieter Froebe
Der Sonderfall des Menschen und der Sündenfall der Theologie
Eine literarische Auslegung der Vorgeschichte Israels (Gen. 2,4b-11,32) im Zusammenhang der hebräischen Bibel
Reihe: Theologie
Bd. 56, 2004, 304 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8141-5


Zum christlich-abendländischen Kulturverständnis gehört folgende grundlegende Vorstellung:

Gott hat zwar die Schöpfung ursprünglich vollkommen geschaffen, aber durch die Schuld des Menschenpaares, das gegen Gottes Verbot vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat, ist die Schöpfung korrumpiert. Gott setzt deshalb nach dem "Fall" eine Daseinsordnung, in der bis zum Ende der Zeit

- die Weitergabe des Lebens von Schmerzen gezeichnet,
- die Liebe zwischen Mann und Frau gestört,
- die Fruchtbarkeit des Ackers geschwächt ist.
Das Buch setzt der lebens- und menschenfeindlichen Auslegungstradition der ersten Geschichten der Bibel, die in den obigen Vorstellungen steckt, eine Schöpfungsperspektive der Hoffnung entgegen.





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