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Holger Kolb
Einwanderung zwischen wohlverstandenem Eigeninteresse und symbolischer Politik
Das Beispiel der deutschen "Green Card"
Reihe: Studien zu Migration und Minderheiten
Bd. 12, 2004, 232 S., 21.90 EUR, 21.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8170-9


Die IT-ArGV, der breiten Öffentlichkeit unter dem Namen ,Green-Card' bekannt, erfuhr eine unerwartete Beachtung in der jüngsten deutschen Diskussion über Einwanderung. Dieses Buch unterzieht diese Maßnahme zunächst einer Evaluation, die die gängigen Einschätzungen "Fehlschlag" oder "Unattraktivität" als unzutreffend erweist. Anschließend wird an Hand der ,Green Card' eine in der politikwissenschaftlichen Migrationsforschung viel diskutierte Frage, die ,gap-Hypothese', weitergeführt. Wie lassen sich Aktionen liberaler und expansiver Einwanderungspolitik trotz restriktiver Präferenzen der Bevölkerung erklären?





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