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Christiane Lemke
Amerika-Bilder: US-Politik zwischen Moralisierung und Macht
Reihe: Politik: Forschung und Wissenschaft
Bd. 21, 2005, 128 S., 14.90 EUR, 14.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8701-4


Die transatlantischen Beziehungen zeichnen sich durch widersprüchliche Deutungsmuster aus. Einerseits gilt die US-amerikanische Gesellschaft als weltoffen und innovationsfreudig, andererseits erscheint sie aber auch als konservativ und traditionell. Die Spannungen zwischen Tradition und Moderne speisen das ambivalente Bild von "zwei Amerikas", welches den Blick von Europa auf die Vereinigten Staaten prägt. Basierend auf langjährigen Forschungsarbeiten und eingehenden Kenntnissen gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen in den Vereinigten Staaten analysiert die Verfasserin, ausgehend von den Präsidentschaftswahlen 2004, längerfristige Veränderungen in der amerikanischen Politik. Sie zeigt die Widersprüche und Ungleichzeitigkeiten auf, die die amerikanische Politik in einer Zeit kennzeichnen, welche durch einen wachsenden Einfluss von moralischen Werte- und Orientierungsmustern in der Politik charakterisiert ist.

Prof. Dr. Christiane Lemke ist Professorin für Politische Wissenschaft an der Universität Hannover und Jean Monnet Chair for European Political Science. Sie hat über viele Jahre als Professorin an der Harvard University und an der University of North Carolina at Chapel Hill gelehrt und transatlantische Forschungsprojekte durchgeführt.





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