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Ralph Kimmerle
Völkerrechtliche Beziehungen Spartas in spätarchaischer und frühklassischer Zeit
Reihe: Antike Kultur und Geschichte
Bd. 6, 2005, 168 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-8851-7


Seit dem 6. Jhd. v. Chr. war Sparta ein bestimmender Faktor in der griechischen Politik. Dazu trug v. a. der Aufbau eines Bündnissystems seit der Jahrhundertmitte bei (sog. Peloponnesischer Bund), ein bis dato beispielloser Vorgang im griechischen Völkerrecht.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung und Ausformung dieses Bundes. Ausgegangen wird dabei von den Rechtsquellen, d. h. den Bündnisverträgen und den Konsultationen der Mitglieder. In die Darstellung werden zudem die nachprüfbaren spartanischen Außenkontakte der spätarchaischen Zeit einbezogen. Dies ermöglicht differenzierte Aussagen über die Bündnispolitik Spartas und führt zu einer neuen Einschätzung der Genese des Peloponnesischen Bundes.





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