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Jan Gühne
"Kreuz und quer verlaufende Linien der Geschichte"
Ein kritischer Blick auf Daniel Boyarins Thesen zur Entstehung von Judentum und Christentum
Reihe: Pontes
Bd. 31, 2006, 104 S., 16.90 EUR, 16.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9092-9


Der amerikanische Talmudgelehrte Daniel Boyarin sucht kreuz und quer verlaufende Linien zwischen Juden und Christen in der Spätantike. Genaue Abgrenzungen waren nach ihm zu dieser Zeit noch kaum möglich. Er ersetzt die beiden Pole durch ein religiöses Kontinuum, auf dem Nähe und Distanz zueinander als fließend erscheinen. Das führt zur Frage nach einem treffenden Modell der gegenseitigen Ausdifferenzierung. Boyarin hält diesen Weg für länger und enger aufeinander bezogen als meist angenommen. Er liest rabbinische und patristische Texte mit dem Anliegen, ihre Beziehung zueinander aufzudecken. Seine Thesen werden im vorliegenden Buch systematisiert und auf ihre Relevanz für das jüdisch-christliche Gespräch hin befragt.





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