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Manuel Probst
Die humanitäre Interventionspflicht
Reihe: Politikwissenschaft
Bd. 140, 2006, 144 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9738-9


Den verschiedenen Völkermorden der jüngeren Vergangenheit folgten Rufe, dass diese Verbrechen zu vermeiden gewesen wären; dass die internationale Staatengemeinschaft mitschuldig am Völkermord sei; dass alle Staaten die Pflicht gehabt hätten etwas zu unternehmen und dennoch nur zugeschaut haben. Grundlage dieser Vorwürfe war meist die Überzeugung, dass die durch einen Völkermord begangenen Menschenrechtsverletzungen andere Staaten zu Hilfeleistungen verpflichten.

Die vorliegende Arbeit versucht zunächst einen Kern aller Menschenrechtskonzepte aus der philosophischen Tradition heraus zu begründen, um dann ihre unabdingbare Gültigkeit auch über staatliche Grenzen hinweg nachzuweisen. Wenn aber ein Kern der Menschenrechte über alle Grenzen hinweg gültig ist, ist dann auch eine Hilfeleistung bei Menschenrechtsverletzungen verpflichtend?



Mit einem Vorwort von Ulrich Steinvorth.





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