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Axel Schollmeier
Gartenstädte in Deutschland
Ihre Geschichte, städtebauliche Entwicklung und Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Reihe: Kunstgeschichte
Bd. 28, 1990, 420 S., 40.90 EUR, 40.90 CHF, gb., ISBN 3-88660-537-X


Ausgehend von der Geschichte des deutschen Städte- und Wohnungsbaus und der Entstehung der Wohnungsreformbewegung im 19. Jahrhundert werden Ursprung und Theorie der Gartenstadtidee dargestellt, die, in England entwickelt, zu Beginn unseres Jahrhunderts auch in Deutschland großen Widerhall fand und nachhaltigen Einfluß auf Architektur und Städtebau ausübte.
Als charakteristische Beispiele werden anhand von umfangreichem zeitgenössischen Quellen- und Abbildungsmaterial die Anfang des 20. Jahrhunderts in Mannheim, Karlsruhe und Nürnberg gegründeten Gartenstädte sowie die Gartenstadt Hüttenau bei Hattingen einer detaillierten Analyse unterzogen. Diese umfaßt sowohl Gründungsgeschichte, städtebauliche Konzeption wie auch architektonische Gestaltung der Häuserbebauung. Unter den Architekten dieser Gartenstädte finden sich so bedeutende Namen wie R. Riemerschmid und G. Metzendorf. Ein Überblick über deutsche Gartenstädte und verwandte städtebauliche Anlagen liefert einen repräsentativen Querschnitt der Verwirklichung dieses Siedlungsgedankens.
Die Untersuchung ist angesichts der gegenwärtigen Diskussion um die zukünftige Gestalt von Architektur und Städtebau von aktueller Bedeutung, da damalige Bemühungen zu neuartigen Siedlungsformen führten, die auch heute ihre Bedeutung nicht verloren haben.





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