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José Pedro Morazán Iriás
Ursachen für das Anwachsen der Armut in Honduras
Die Zusammenhänge zwischen Armut, sozialer Differenzierung, Migration und abhängiger Industrialisierung
Reihe: Politikwissenschaft
Bd. 12, 1992, 176 S., 17.90 EUR, 17.90 CHF, br., ISBN 3-89473-338-1


Nach den letzten in Honduras durchgeführten Untersuchungen zur Lage der Haushalte leben mehr als 70% der Familien unter der Armutslinie. 54% dieser Familien sind Opfer der absoluten Armut, d. h. sie sind nicht in der Lage, ihre grundlegenden Ernährungsbedürfnisse zu befriedigen. Auf dem Land ist die Situation noch hoffnungsloser: 66% aller Haushalte leben in absoluter Armut, und insgesamt 75% aller ländlichen Familien sind von Armut betroffen. Eine Gegenüberstellung der Einkommens- und Konsumtendenzen der letzten Jahrzehnte in Honduras und das schon erwähnte Ausmaß der Verelendung zeigt per se die Signifikanz der Frage: Warum hat der Anteil der Armutsbevölkerung in Honduras während der letzten Jahre kontinuierlich zugenommen?
Inwieweit impliziert der Akkumulationsprozeß, der auf den vergangenen Entwicklungsstrategien und der abhängigen Industrialisierung basiert, das Entstehen und die Konsodilierung "struktureller Heterogenität" und absoluter Armut?





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