Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Tötungshemmschwelle

ab 19,90 

Stefan Mühlbauer

ISBN 978-3-8258-4183-9
Band-Nr. 117
Jahr 1999
Seiten 208
Bindung broschiert
Reihe Juristische Schriftenreihe

Artikelnummer: 978-3-8258-4183-9 Kategorien: ,

Beschreibung

Seit nunmehr über 20 Jahren mahnt der Bundesgerichtshof die Tatgerichte
zur Zurückhaltung bei der Annahme von Tötungsvorsatz. Er begründet dies
mit der hohen Hemmschwelle, die vor dem Tötungsvorsatz stehe. Hierdurch
greift der BGH nicht nur in massiver Weise in die freie Beweiswürdigung
des Tatrichters ein, sondern setzt sich zugleich der Gefahr aus, seine
Kompetenz als Revisionsgericht zu überschreiten.

In dieser Studie wird die Rechtsprechung erstmals anhand zahlreicher
Verfahren dogmatisch bewertet und systematisch ausführlich aufgearbeitet.
Neben der Frage nach der Existenz der Tötungshemmschwelle werden auch eine
Vielzahl von prozessualen und materiellen Problemen des Strafrechts – wie
etwa hinsichtlich des Vorsatzes, der Unterlassungsdelikte, der
AIDS-Problematik etc. – beleuchtet und Lösungsvorschläge erarbeitet.
Hierdurch gewinnt die Studie ihren Nutzen nicht nur für die Wissenschaft,
sondern ebenso für den Praktiker.