Beschreibung
Die vorliegende Arbeit behandelt das Konversionsproblem von
einer Seite, die bislang nicht Gegenstand wissenschaftlicher
Forschung war. Erstmalig wird hier das Phänomen des
Truppenabzugs aus der Sicht der direkt und unmittelbar davon
Betroffenen – der Zivilbeschäftigen – untersucht. Fünf
unterschiedliche Fallbeispiele zeigen, was die Spezifika der
Arbeit im Bereich der Stationierungsstreitkräfte sind, was
der Verlust dieses Arbeitsplatzes bedeutet und welche
Risiken, aber auch welche Chancen, mit dem
Beschäftigungsabbau auf diesem “abgeschotteten
Teilarbeitsmarkt” verbunden sind.
Die fünf Einzelbeispiele sind dabei eingebettet in einen
quantitativen methodischen Rahmen, der die Struktur der
Gruppe der Zivilbeschäftigten beleuchtet sowie wesentliche
tarifliche Regelungen darstellt.