Beschreibung
Demokratien scheitern nicht nur an äußeren Feinden. Sie untergraben sich selbst. Diese Studie zeigt, dass demokratische Erosion kein Randphänomen junger Systeme ist. Anhand von Frankreich und Ungarn wird die Qualität westlicher und postsozialistischer Demokratien unter gleichen Maßstäben geprüft. Der Vergleich des Zeitraums 1999–2014 macht sichtbar, wie institutionelle Defizite entstehen und sich verfestigen. Ein neues Messinstrument entlarvt den Mythos der dauerhaft konsolidierten Demokratie.
Dr. Markas Adeikis forschte von 2010 bis 2025 an der Universität Regensburg. Sein Arbeitsschwerpunkt beruht auf der Vergleichenden Systemwechselforschung.

