Beschreibung
19 Persönlichkeiten der Nachkriegsgeburtsjahrgänge 1946-1948 erzählen ihren Weg zum Theologiestudium, durch das Theologiestudium und den Lebens- und Berufsweg danach. Sie haben ihr Theologiestudium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien in der Zeit „dazwischen“ begonnen: Das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) war zu Ende und die alten Studienpläne unverändert in Kraft.
Das Werk ist eine Dokumentation der von diesen Personen im Jahre 2025 selbst verfassten, unredigierten „oral history“-Beiträge. Sie erzählen Einzelschicksale, Familiengeschichten, Dorfgeschichten, Institutionengeschichten, Theologie- und Fakultätsgeschichte, Kirchengeschichte und allgemeine Zeitgeschichte Österreichs. Erkennbar wird der Zeitgeist der 1960er-Jahre mit all seinen Um- und Aufbrüchen in Kirche und Gesellschaft.
Allen zeitgeschichtlich Interessierten, die Freude an Geschichte und an Geschichten haben, bietet dieses Buch erstmals vielfältige subjektive Rückblicke von ehemaligen katholischen Theologiestudierenden in Wien. In den Blick kommen u.a. das Kleine Seminar in Hollabrunn, das Wiener Priesterseminar und vorrangig die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien.
Die gleichaltrigen Herausgeber Martin Jäggle und Christine Mann verbinden die gleiche theologische Ausbildung und die gleiche Liebe zu Grundsatzfragen der Religionspädagogik, die trotz ihrer unterschiedlichen (beruflichen) Lebenswege zu vielfältigen Kooperationen führten.


