Ankündigung

Vom Hypergender zum Performance Athlete

Josef Resch

Zum Wandel von Körper- und Genderdarstellung in der nordamerikanischen Populärkultur am Beispiel von Film und Professional Wrestling

ISBN 978-3-643-15840-6
Band-Nr. 76
Jahr 2026
Seiten 256
Bindung broschiert
Reihe Kulturwissenschaft / Cultural Studies / Estudios Culturales / Études Culturelles

ab 29,90 

Beschreibung

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, eine ganzheitliche Analyse über den Wandel von Körperbildern und Genderkonzeptionen zu liefern. Als Untersuchungsgegenstand wird die nordamerikanische Populärkultur gewählt, wobei an den Medien Film und vor allem Professional Wrestling aufgezeigt wird, inwieweit sich Körper- und Genderdarstellung seit den 1980ern grundlegend vom Hypergender wegentwickelt. Die Jahrtausendwende wird hierbei als Schlüsselperiode postuliert, innerhalb derer sich die starre Hypermaskulinität des Vorjahrzehnts mit neuen Einflüssen konfrontiert sieht, die diese verändern. Den größten Einfluss hat das Aufkommen des Performance Athletes, das statische Muskelphysiognomien wie die Arnold Schwarzeneggers oder Hulk Hogans obsolet macht und durch das kleinere, athletischere Stars in den Vordergrund treten, was das Spektrum demonstrierter Männlichkeit immens erweitert. Auch bei Frauen führt der Wandel zum Performance Athlete zur Abkehr von Hypersexualisierung hin zu gleichberechtigten Leistungssportlerinnen, deren athletisches Können abseits des Male Gaze existiert und eine diverse Geschlechtsdarstellung erlaubt.

Josef Resch studierte in Koblenz Anglistik, Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nach dem 2. Staatsexamen im Lehramt promovierte er in Mainz und arbeitete an Schulen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.