Beschreibung
Das Böse – der Böse: seit jeher ein weites Feld. Es begegnet uns im Alltag, in Zeitungsmeldungen und Medien, in Kriminalität, Politik und Kriegen. Zugleich wird es seit Jahrhunderten in Religionen, Moralphilosophie und Humanwissenschaften reflektiert. Nicht zuletzt erscheint das Böse als Vorwurf, Thema, Frage oder abschreckendes Beispiel in der dramatischen und erzählenden Literatur.
Der Band verfolgt die literarischen Gestalten des Bösen in ihrer historischen Entwicklung. Die behandelten Texte stehen häufig in Verbindung mit theoretischen Konzepten, entfalten das Thema jedoch jeweils konkreter, komplexer und facettenreicher. Fünfzehn Beispiele – von Schiller (1781) bis in die Gegenwart (2011) – werden analysiert und in ihren historischen wie systematischen Zusammenhängen erschlossen.
Prof. Hanns Frericks, geb. 1944. Studium der Philosophie, Germanistik und Politologie. Fachleiter für Deutsch und Bereichsleiter am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Stuttgart. Langjähriger Vorsitzender der Lehrplankommission Ethik für Berufliche Gymnasien und berufliche Schulen. Unterschiedliche Veröffentlichungen in den Bereichen Ethik, Germanistik und ihren entsprechenden Fachdidaktiken.

