Indikation, Akzeptanz und Wirksamkeit teilstationärer Rehabilitationsmaßnahmen

ab 15,90 

Fritz A. Muthny; Regina Oberpenning; Uwe Küchenmeister; Wilhelm Riehemann

Ergebnisse einer Interventions- und Evaluationsstudie mit orthopädischen Rehabilitanden

ISBN 978-3-8258-3229-5
Band-Nr. 11
Jahr 1997
Seiten 176
Bindung broschiert
Reihe Medizinische Psychologie – Klinische Psychologie – Neuropsychologie

Beschreibung

In der Rehabilitation dominiert bislang die stationäre Form der
Heilbehandlung. Zunehmend wird jedoch der ergänzende Bedarf an neuen
ambulanten und teilstationären Angeboten diskutiert, die den Patienten
eine wohnortnahe Rehabilitation im sozialen Umfeld ermöglichen.
Orthopädische Patienten in 2 Rehabilitationskliniken wurden im Rahmen der
Eingangsdiagnostik auch zu Einstellungen zu verschiedenen
Rehabilitationsformen, zu Motiven, Widerständen und Befürchtungen befragt.
Soweit sie vom körperlichen Zustand und von der Wohnortnähe grundsätzlich
geeignet für eine teilstationäre Rehabilitation erschienen, wurden sie
eingehend über die Möglichkeit einer teilstationären Fortsetzung
informiert und der darauffolgende Entscheidungsprozeß dokumentiert. Der
Vergleich der Evaluationsergebnisse der beiden Patientengruppen (37 in
vollstationärer und 25 in vollstationärer Rehabilitation), die über den
Rehabilitationsverlauf und eine halbjährliche Katamnese verfolgt wurden,
macht deutlich, daß die teilstationäre Maßnahme bei einer vom Patienten
mitgetragenen Entscheidung Akzeptanz und Wirksamkeit besitzt und eine
wichtige Ergänzung im Hinblick auf die Flexibilisierung der Rehabilitation
darstellt.

Das Buch wendet sich an die in der Rehabilitation tätigen Ärzte und
Psychologen und an alle, die politische Entscheidungen im
Rehabilitationssystem vorbereiten und umsetzen.