Beschreibung
Eine Analyse des poetischen Farbdenkens Goethes, die eine
völlig neue Lesart der “farbarm” scheinenden Gedichte des
großen Klassikers versucht.
Mittels assoziativ-analogischer Bezugsentwicklung wird die
Bedeutung der Farbwahrnehmung über das Sinnentleerte,
Konventionalisierte hinaus so stark erweitert, daß die Farben
ihre Absolutheit offenbaren. Sie rhythmisieren und sind als
Bildimpulse insofern netzbildend, als sie auf die
Bildlichkeit des Gedichtganzen einflußnehmend und
verdichtend wirken.
Das Buch versucht nachzuweisen, daß die Farben in den
Dichtungen Goethes – und insbesondere in der Lyrik – eine
weitaus größere Rolle spielen als die Forschung bis heute
annimmt.