Ankündigung

Ethik der Geheimdienste in der Demokratie

Wolbert Klaus Smidt (Hg.)

Aufsätze zu einer Grundfrage moderner Staaten

ISBN 978-3-643-14209-2
Band-Nr. 6
Jahr 2018
Seiten 160
Bindung broschiert
Reihe Außenpolitik – Diplomatie – Sicherheit/International Relations – Diplomacy – Security

ab 24,90 

Beschreibung

Dieser Band versammelt Beiträge zu einer Grundfrage moderner Demokratien, die zur Sicherung des Staates Geheimdienste unterhalten: Wie steht es um die Ethik? Es werden dramatische, eigentlich inakzeptable Fragen gestellt: Darf ein Geheimdienst beispielsweise einen Terroristen exekutieren, ohne Gerichtsverhandlung und Urteil? Seit dem Tod von Osama Bin-Laden 2011 ist die Diskussion um ethische Grundsätze nicht mehr abgerissen. Die Beiträge richten sich an Geheimdienstpraktiker, Wissenschaftler und Juristen, aber auch an interessierte Bürger. Die Autoren umfassen hochrangige ehemalige Beamte, wie Hans-Georg Wieck, ehemaliger Präsident des BND, und Peter Frisch, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz a. D. Wissenschaftliche Perspektiven bieten Wolfgang Krieger, Mitglied der Historikerkommission am BND, und Annette Weinke, Mitarbeiterin der Historikerkommission zur Geschichte des Auswärtigen Amtes in der Nazi-Zeit und der Bundesrepublik. Für die Konzeption dieses Bandes waren auch Politikerstimmen der CDU/CSU und der Grünen, darunter Christian Ströbele, entscheidend, die die breite Auswahl der Themen und Autoren mitbeeinflussten.

Wolbert Klaus Smidt (1936-2016) war Erster Direktor beim Bundesnachrichtendienst (BND) und stellvertretender Leiter der Beschaffungsabteilung (Abt. 1). Nach seiner Pensionierung 2001 als Resident in Paris war er Gründer und Vorsitzender des „Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland“ (GKND) und ab 2011 dessen Ehrenvorsitzender.