Hinweise für Autoren:

Bildteile

Zum Manuskript gehört der Bildteil. Ein Bildteil kann nur hergestellt werden, wenn vom Autor die notwendigen Vorbereitungen getroffen wurden. Dies beinhaltet zwei grundlegende Fragen:

  • Festlegungsumfang (die Seitenzahl muß durch 8 teilbar sein)
  • Festlegung der Menge der Abbildungen bzw. durchschnittliche Menge pro Seite.

Eine allgemeine Richtgröße ist durch Ihre Überlegungen, die in das Angebot eingeflossen sind, bereits festgelegt. Erfahrungsgemäß treten aber Änderungen bis zum Abschluß der Arbeit auf. Bitte überprüfen Sie die Angaben noch einmal. Hinsichtlich der Bildseiten beachten Sie bitte, daß im Gegensatz zu Ihrem Manuskript ein Buch über linke und rechte Seiten verfügt. Dies müssen Sie berücksichtigen, um neben der richtigen Reihenfolge eine passende Zuordnung zu erhalten.

Ein Bildteil beginnt üblicherweise mit einer Seite, die lediglich das Wort Abbildungen enthält. Dies ist eine rechte Seite im Buch. Es folgt als Seite zwei eine Lehrseite oder bereits die erste mit Bildern versehene Seite. In diesem Falle kann neben der linken Seite zwei die rechte Seite drei benutzt werden, um Gegenüberstellungen vorzunehmen. Damit haben Sie eine grundlegende Entscheidung über den weiteren Ablauf getroffen. Üblicherweise ist es rein von der Zuordnung sinnvoller, die Seite zwei freizulassen.

Selbstverständlich hängen die Einzelheiten von der Anzahl der Bilder pro Seite ab. Üblicherweise werden ein bis zwei Abbildungen pro Seite gewählt.

Damit ist eine einfache Herstellung des Bildteils im Normalfall möglich. Die Bilder werden alle auf die Breite des Satzspiegels gebracht. Die Bilder erhalten so je nach Buch eine Breite von 11 bis 13 cm. Mit der Festlegung der Breite erfolgt eine Festlegung der Höhe. Wenn Sie ein Einzelbild pro Seite wählen, kann es sein, daß das Bild bei einem Querformat nicht besonders hoch wird. Die Seite wirkt dadurch frei. Beachten Sie ferner bei hochkantigen Bildern, daß gfs. noch genügend Platz für die Bildunterschrift vorhanden ist.

Bei zwei und mehr Bildern müssen Sie das Platzproblem besonders im Auge haben.

Aus dem Gesagten ergeben sich folgende Schlußfolgerungen:

  • Als Bestandteil des Manuskriptes ist der Autor dafür verantwortlich, einen seinen inhaltlichen Vorstellungen entsprechenden Layout-Plan vorzulegen. Daraus müssen sich analog zum Textteil alle Angaben genau ergeben.
  • Um dem Autor diese Arbeit zu erleichtern, stellt der Verlag Seiten zur Verfügung. Diese sind in jedem Falle korrekt auszufüllen. Bitte unterziehen Sie sich dieser Arbeit in Ihrem eigenen Interesse.
  • Hinweise, wie Bildgrößen berechnet werden, finden Sie auf einem gesonderten Blatt.
  • Zeichnen Sie sich die Bilder mit der richtigen Größe und der genauen Plazierung in die jeweilige Seite ein.
  • Zu jedem Bild geben Sie Raum für die Bildunterschrift an.
  • Ergänzen Sie das Ihnen zugegangene Blatt Bildteil. Sie finden hier weitere Hinweise, die zu beachten sind.
  • In Ausnahmefällen kann der Layout-Plan durch den Verlag erstellt werden. Dies ist gesondert zu vereinbaren und muß getrennt berechnet werden. Bitte beachten Sie, daß es den Verlagsarbeitern nicht möglich ist, zwischen wichtigen und unwichtigen Bildern zu unterscheiden. Wir müssen in jedem Falle den Layout-Plan überprüfen. Zu den Bildunterschriften ist folgendes zu bemerken: Für die Bildunterschriften wird eine kleine Schriftgröße gewählt. Damit wird gewährleistet, daß der Text problemlos unter die Abbildung paßt.
  • Ferner wird durch eine kleine Schrift gewährleistet, daß das Bild im „Mittelpunkt“ der Seite steht und nicht der Text. Für ein Bildteil ist dies für den Gesamteindruck wichtig. Sofern längere Erläuterungen zu machen sind, sind diese gegebenenfalls in einem getrennten Bildnachweis unterzubringen. Hier werden etwa in der Kunstgeschichte Verweise auf Details wie Aufbewahrungsort und Bearbeitung untergebracht.
  • Der Begriff kleine Schriftgröße ist in Abhängigkeit von der Bildseite und der Bildgröße zu sehen, üblicherweise wird eine 8- oder 9-Punkteschrift gewählt werden.

Erstellung des Layoutplans für Bildteile

Bei der Erstellung des Layoutplans sind folgende Punkte zu beachten:

 

  • Die Seitenaufteilung. Hier haben Sie im Gegensatz zu den bisher für das Prüfungsverfahren abgegebenen Exemplaren möglicherweise erstmalig zu berücksichtigen, daß ein Buch linke und rechte Seiten aufweist. (Die Seiten also beidseitig bedruckt sind). Sich dies zu vergegenwärtigen ist wichtig, um Abbildungen, die der Leser auf einen Blick in der Lage sein soll zu betrachten, gegebenenfalls richtig einzuordnen. In diesen Fällen müssen die Bilder sich auf einer linken (gerade Seitenzahl) und rechten Seite (ungerade Seitenzahl) in Folge befinden. Ein Abbildungsteil beginnt immer auf einer rechten Seite (ungerade Seitenzahl). Üblicherweise darf es damit als normal angesehen werden, daß die erste Seite lediglich das Wort „Bildteil“ oder „Abbildungen“ aufweist. Es ist zu überlegen, ob die Seite 2 (linke Seite) freibleibt, oder ob diese bereits mit den Bildern oder ob hier bereits mit den Abbildungen selbst begonnen wird. Um Sie in Ihrer Arbeit zu unterstützen, werden die Abbildungsseiten von uns bereits richtig angeordnet, nämlich als linke und rechte Seiten.
  • Bei der Seitenaufteilung ist das richtige Buchformat zu berücksichtigen. Dies geschieht bereits durch unsere Vordrucke.
  • Bevor Sie sich an die Verteilung der Bilder für die einzelnen Seiten begeben, fertigen Sie sich eine Liste mit den Bildern an. Da üblicherweise mehr Bilder zur Verfügung stehen, als bei der Drucklegung Berücksichtigung finden können, ist es hilfreich, sie zu klassifizieren in a = notwenig, b = wünschenswert und c = möglich. Sie werden bei der genauen Erstellung des Layoutplans feststellen, daß Sie gelegentlich zu Kompromissen gezwungen werden. Dies kann dazu führen, daß Sie zuviel oder zuwenig Platz zur Verfügung haben. Die Bildzahl kann dann aus rein technischen Gründen nach oben oder unten verändert werden.
  • Hinsichtlich des eigentlichen Seitenlayouts, also der Verteilung der Bilder auf die Seite, dient die Breite der Textseite als Bezugsgröße. Die Bilder werden also jeweils auf dieser Breite betrachtet.

    1 Bild pro Seite
    2 Bilder pro Seite
    4 Bilder pro Seite

  • Bei vier der Bilder ergibt sich der Platzbedarf dann automatisch. Es ist also nicht immer möglich, zwei Bilder auf eine Seite zu bringen. Es läßt sich ermöglichen, daß gegebenenfalls die Bilder beschnitten werden.
  • Bei einem Bild pro Seite ergeben sich diese Probleme normalerweise nur in Ausnahmefällen.
  • Bitte beachten Sie, daß Sie genügend Raum für Bildunterschriften benötigen, wenn Sie einen vollen Text unterbringen wollen. Für den Leser ist es angenehmer, wenn die Bilder mit vollständigen Bildunterschriften versehen sind. Gegebenenfalls muß aus Platzgründen mit einer Abbildungszahl vorlieb genommen werden.
  • Bei den oben genannten drei Formen lassen sich durch Mischung weitere Möglichkeiten erschließen. Alle davon abweichenden Layoutformen erfordern eine besonders sorgfältige Berechnung der Bildgröße und des Platzes. Selbstverständlich sind auch Gestaltungsfragen im engeren Sinne zu berücksichtigen.
  • Wenn Sie Bilder drehen wollen, so ist dies durchaus sinnvoll, um großflächige Abbildungen zu erhalten.
  • Die Wiedergabe erfolgt in der Form, daß das Buch nur in einer Richtung gedreht zu werden braucht. Die Abbildungen sollten nach Möglichkeit auf Doppelseiten konzentriert werden.