Geteilte Gemeindeleitung aufgrund einer Neubestimmung der cura pastoralis

ab 64,90 

Elmar Maria Morein (Hg.)

Wie eine neue Kirchenrechtstheorie die Zukunft der Pfarreien sichert

ISBN 978-3-643-11783-0
Band-Nr. 14
Jahr 2021
Seiten 640
Bindung broschiert
Reihe Tübinger Kirchenrechtliche Studien

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Beschreibung

Hat der Diözesanbischof Möglichkeiten, in Zeiten des Priestermangels die Leitung bestimmter Aufgabenbereiche Laien zu übertragen? Der vorliegende Band nähert sich aus kirchenrechtlicher und pastoraler Perspektive dieser Schlüsselfrage und plädiert für eine neue Kirchenrechtstheorie.

Lösung verschafft eine neue Interpretation zentraler Begriffe, darunter die Begriffe paroecia und cura pastoralis. Es wird davon ausgegangen, dass die cura pastoralis nicht alle Aufgaben des Pfarramts, z. B. nicht die Verwaltungsaufgaben umfasst, was für die Lesart von can. 517 von Bedeutung ist. Neue Gestaltungsräume werden so erschlossen. Dies gilt bei genauer Betrachtung auch für die Rechtsfigur in can. 526 § 1, vor deren Hintergrund die Seelsorgeeinheiten, Pfarrverbünde etc. errichtet sind. Der Herausgeber geht ferner auf die Bestrebungen ein, Großpfarreien zu errichten. Co-Autoren sind Prof. Dr. theol. Urs Baumann, Prof. Dr. iur., Dr. iur.can. Jean-Paul Durand und Dr. theol. Lic. iur. can. René Löffler M. A.

Elmar Maria Morein, geb.1963, Promotion im Kirchenrecht zur Bestimmung des Rechtsinstituts Amt. Seit 2007 Pfarrer in Horb a. N.