Beschreibung
Aufsätze über Süßkind von Trimberg, Petrus Lotichius Secundus und Jacob Grimm werden in Forschungsberichten gewürdigt. Erörtert wird der literarische Agon in der Goethe-Zeit (J. M. R. Lenz, Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist). Friedrich Hölderlin wird in seinem Ringen um eine Existenz als Dichter beschrieben. Die Brüder Grimm werden als Sammler der Volksmärchen und Sagen vorgestellt. Theodor Fontane tut sich in seiner Eigenart als Erzähler hervor. Aufgezeigt wird der politische Lebensweg des unpolitischen Schriftstellers Thomas Mann. Ingrid Ganß schreibt den Roman Die Braut des Spielmanns nach Motiven des Grimm-Märchens König Drosselbart. Es gibt Ausflüge in die Philosophie (Friedrich Nietzsche und Albert Camus), die (Heimat-)Geschichte und die Theologie (Bibelstudien). Selbstkommentare beziehen sich auf den Sammelband Im Spiegel des Textes, die Interpretation Wilhelm Hauffs ‚Die Errettung Fatmes‘ und die literarischen Werke Unter der Sonne Homers, Der Zauberspiegel und Spiegelungen. Die Aphorismen-Sammlung „Spuren“ aus Spiegelungen wird fortgesetzt. Den drei großen christlichen Festen ist ein Gedichtzyklus gewidmet.
Hans-Wolfgang Bindrim M. A., geboren 1960 in Schlüchtern (Hessen), studierte Neu- und Altgermanistik und Philosophie an der Frankfurter Goethe-Universität. Er ist Privatgelehrter und arbeitet als Nachhilfelehrer, Korrektor und Lektor.

