Beschreibung
Der „moderne Mensch“, von europäischer „Aufklärung“ (inklusive „Naturwissenschaften”) geprägt, auf „Faktenchecks“ trainiert, zweifelt an Glaubens-‚Tatsachen‘, wie Jesu „Geburt aus einer Jungfrau“, dem nächtlichen „Seewandel“, ja seiner „Auferstehung“ vom Tod, auch gläubigen Christen verheißen. Viele Leute ziehen heute jenen „Realismus“ vor, der die Macht des Bösen ernst nimmt und Schutz sucht vor dem“Anti-Christ“ – womöglich im „Transhumanismus“.
In dieser Lage kann die Betrachtung einer Christus-Ikone der religiösen Kunst verstehen helfen, wie bekannte Erzählungen der Evangelien gestaltet sind; wie sie – quasi geschriebene Ikonen – Gottes Nähe und Wirken durch Christus in und hinter Ereignissen der allgemeinen oder individuellen Geschichte sichtbar machen. Erzählungen dieser Art wollen helfen, die Welt- und Lebensgeschichte zu durchschauen, und zu gläubigem Vertrauen anregen.

