Beschreibung
In der öffentlichen Wahrnehmung ist der Rechtsrock als eine Musik verankert, die beim Konsumenten eine schleichende Übernahme rechtsextremer Wertvorstellungen verursacht und ihn in die Arme verfassungsfeindlicher Strukturen treibt. Nicht selten werden Parallelen zu der Musikpropaganda der Nationalsozialisten im “Dritten Reich” gezogen. Es besteht die Befürchtung, dass die Hörer sich aufgrund der Lieder von der Gesellschaft abwenden und zur Begehung von Straftaten, insbesondere zu Lasten der in den Texten besungenen Feindbilder verleitet werden. Inwieweit diese Vermutungen über rechtsextreme Musik zutreffen, untersucht die vorliegende Dissertation unter kriminalwissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Max Friedrich Schlie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg und war während seiner Promotion am dortigen Institut für Kriminologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dölling beschäftigt.


