Beschreibung
Diese Studie untersucht das liturgische Gebet für die Verstorbenen aus vielfältigen Perspektiven: Sie erschließt die biblischen Grundlagen, zeichnet die Entwicklung der lateinischen Totenliturgie in dogmen- und liturgiehistorischer Sicht nach und analysiert die Wechselwirkungen von lex orandi und lex credendi. Zugleich richtet sie den Blick auf ökumenische Fragestellungen und untersucht ausgewählte Totenliturgien orthodoxer und protestantischer Tradition, um die konfessionellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im christlichen Totengebet herauszuarbeiten. So eröffnet die Arbeit einen facettenreichen Einblick in ein jahrtausendealtes, lebendiges Gebetsgeschehen.

