Beschreibung
Eingliederung unterworfener Völker in die Gesellschaft der Sieger und
ethnische Gegenreaktion der Betroffenen. Das kontroverse Thema wird hier
am Beispiel der Mapuche in Chile behandelt.
100 Jahre nach ihrer endgültigen Unterwerfung trifft man immer noch auf
ihr starkes ethnisches Selbstbekenntnis. Was sich an Positionen dahinter
verbirgt, stellen Vertreter der Mapucheorganisationen dar und wird im
Kontext ihrer Geschichte und heutigen Lebensrealitäten beleuchtet.
Das Selbstbildnis fordert zum Umdenken auf. Statt die allmähliche
Auflösung solcher Völker zu erwarten, spricht es für ihre Weiterexistenz
als moderne, komplexe, aber ethnisch andersartig orientierte
Gesellschaften.