Beschreibung
Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) wird weitgehend nur mit seinen negativen Folgen (Hypermotorik und Aufnerksamkeitsdefiziten) wahrgenommen. Dabei bleiben die oft besonderen Kompetenzen (Kreativität, Spontaneität) unbeachtet und ungenutzt. Unter anderem durch Eltern-, Erzieher- und Lehrertrainings wie auch durch Fortbildungen wurde in der Praxis versucht, diese Informationsdefizite zu verringern und das Verständnis für das ADS-Kind zu verstärken. Erklärungen für auffälliges Verhalten und Möglichkeiten der Prophylaxe bzw. der Intervention zu vermitteln, waren Ziel der Behandlung und sollen es auch gleichermaßen für diese Schrift sein. Die beschriebenen Erfahrungen sind Resultate über 40-jähriger Beschäftigung mit ADS und seinen positiven und negativen Auswirkungen.
Stephan Zaum war als Kinder- und Jugendarzt und Psychotherapeut in Klinik und Praxis schwerpunktmäßig mit ADS befasst.


