Beschreibung
Lehrkräfte fordern zwanglose Kommunikation im Religionsunterricht sowie die Hinführung zu theologischer Urteilskompetenz. Die Flucht in vermeintliche Neutralität ist keine Lösung, denn die gelehrte Religiosität bleibt auch dann politisch: Wer das despotische Verhalten des “Helden” der Josefserzählung (Gen 37-50) verharmlost oder verklärt, riskiert, als heimlicher Befürworter despotischer Systeme zu erscheinen – mit Folgen für theologisches Profil und Selbstkonzept.
PD Dr. phil. habil. Volker Garske, Lehrer i. H. für Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Paderborn, Privatdozent der Universität Vechta, Autor zahlreicher Lehrwerke für den Religionsunterricht
Prof. Dr. phil. theol. habil. Ansgar Moenikes, apl. Professor des Alten Testaments an der Theologischen Fakultät Paderborn, Arbeiten insbesondere zur Literatur- und Theologiegeschichte sowie zur Theologie und Ethik des Alten Testaments


