Beschreibung
In diesem Buch werden die Lehrer-Schüler-Verhältnisse in den antiken Philosophenschulen, der Sophistik und der Rhetorik erforscht, ferner auch die Außenwahrnehmung dieser Lehrer-Schüler-Verhältnisse durch die antike Komödie und Satire. Dabei werden u. a. die folgenden Fragen untersucht: Wie konzipierten einzelne Philosophen oder Denkschulen das Verhältnis zwischen dem Lehrer und dem Schüler? Welche Anforderungen wurden an den gestellt, der Lehrer sein wollte? Welche an den Schüler? Wie verhielt sich die Lehrer-Schüler-Beziehung zu anderen Beziehungen, etwa zur Familie? Wie wurden diese Verhältnisse „von außen“, durch Nichteingeweihte wahrgenommen? Hatte die nicht-öffentliche Sonderbeziehung von Lehrer und Schüler eine politische Dimension? Im Buch werden u. a. Protagoras, Platon, Aristoteles, Philodem, Seneca, Quintilian, Plutarch und Plotin sowie Aristophanes, Polykrates der Redner, Demochares und Timon von Phleius behandelt.
Mit Beiträgen von Jörg von Alvensleben, Ulrike Bardt, Torsten Hitz, Benedikt Krämer, Peter Kuhlmann, Ruben Pfizenmaier, Jan Stenger, Giovanni Taglialatela und Kai Trampedach.

