Beschreibung
Was bedeutet “Dienstgemeinschaft” für die Arbeitsbeziehungen in diakonischen Unternehmungen – und ist dieser Begriff heute noch tragfähig? Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen, theologischen, rechtlichen und sozialen Dimensionen eines vielschichtigen Begriffs kirchlich-diakonischer Praxis. Sie zeigt, wie “Dienstgemeinschaft” zwischen kirchlichem Auftrag, professioneller Sozialarbeit, diakonischer Personalpolitik und arbeitsrechtlicher Ordnung steht. Dabei wird deutlich: Gerade seine Ambiguität macht den Begriff zu einem Reflexions- und Entwicklungsinstrument, um Arbeitsbeziehungen in diakonischen Unternehmungen als spezifisches, verantwortbares Modell zu gestalten.
Klaudia Stahlschmidt ist Diakonin i. R. und war über viele Jahre in einem Unternehmen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als Personalleiterin tätig.


