Beschreibung
„Zwischenwelten“ sind kein Randphänomen Sozialer Arbeit – sie sind ihr Zentrum. Sie zeigen sich im Spannungsfeld von Theorie und Praxis, zwischen kulturellen Prägungen, disziplinären Zugängen, den Erwartungen einer Gesellschaft im Wandel und den persönlichen Überzeugungen, die Menschen in dieses Feld einbringen.
„Zwischenwelten“ fordern heraus, aber sie führen auch weiter, indem sie Gewissheiten und Perspektiven hinterfragen und professionelle Haltungen schärfen.
Als Studiengangsleiter eines multidisziplinären Studiengangs für Soziale Arbeit kombiniert mit Theologie und interkulturellen Inhalten beobachten die Herausgeber, wie Spannungsfelder das Denken, Sich Orientieren und Entscheiden von Studierenden prägen. Die multidisziplinäre Verbindung schafft dabei bereits curricular eine Schnittstelle mit ausgeprägtem „Zwischenweltpotential“.
Dieser erste Sammelband versammelt thematisch unterschiedliche Aufsätze, die eines verbindet: Sie wollen dazu beitragen, dass sozialarbeiterische „Zwischenweltkompetenz“ wächst.

