Die imaginäre Kampagne

ab 9,90 

Sebastian Feuß

Eine Untersuchung der Presseberichterstattung vor und nach der Bundestagswahl 2005

ISBN 978-3-8258-1207-2
Band-Nr. 34
Jahr 2008
Seiten 112
Bindung broschiert
Reihe Medien & Politik

Artikelnummer: 978-3-8258-1207-2 Kategorien: , ,

Beschreibung

Für Gerhard Schröder war am Abend der Bundestagswahl 2005 in der „Berliner
Runde“ des ZDF klar: Die Medien hatten ihn und seine rot-grüne Regierung
aus dem Amt schreiben wollen. Der Ex-Kanzler witterte eine Kampagne, eine
Verschwörung der Medien gegen ihn. Lag der einstmalige Medienkanzler mit
seiner Behauptung richtig? Diese Untersuchung der für die Meinungsbildung
maßgebenden Printmedien zeigt, dass Schröders pauschaler Vorwurf nicht
zutrifft. Es bestanden deutliche Unterschiede zwischen konservativen und
progressiven Medien hinsichtlich der Forcierung eines Regierungswechsels.


Der Autor Sebastian Feuß hat diese Arbeit am Institut für
Kommunikations- und Medienwissenschaft (Allgemeine und Spezielle
Journalistik) der Universität Leipzig zur Erlangung des akademischen
Grades „Diplom-Journalist“ eingereicht. Für die Publikation wurde sie den
Anforderungen der Schriftenreihe „Medien & Politik“ angepasst. Das Buch
gibt den Stand der Forschung bis einschließlich November 2006 wieder. Der
Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praktische
Journalismusforschung (IPJ) in Leipzig und Redakteur beim
Journalismus-Fachmagazin „Message“.