„Klein Moskau“ – Geesthacht 1919 – 1933

ab 10,90 

Wolf-Rüdiger Busch (Hrsg.)

Kultur, Revolution, arbeitslos…!

ISBN 978-3-8258-4193-6
Band-Nr. 4
Jahr 1999
Seiten 164
Bindung broschiert
Reihe Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für

Beschreibung

Fast über Nacht geriet Geesthacht 1918 in die Krise. 20 000 Arbeitsplätze
in der Rüstungsindustrie fielen nach dem Ersten Weltrieg weg. Die
Arbeitslosigkeit stieg auf über 70 Prozent an. In der Weimarer Republik
wurde die KPD die stärkste politische Kraft im Ort. Politisch
radikalisierte Arbeitslose aus ganz Hamburg, Geesthacht und den
umliegenden Gemeinden lieferten sich in Geesthacht Straßenschlachten mit
der Polizei, der Ort galt in der überregionalen Presse als „Klein
Moskau“. Es gab Tote und Verletzte.

Die politisch bewegten Jahre von 1919 und 1933 waren 1997
Thema der zweiten
Hauskulturtage im Museum der Stadt Geesthacht, dem Krügerschen Haus. Aus
den damaligen Vorträgen sind folgende Beiträge ausgewählt und im
vorliegenden Sammelband zusammengefaßt worden:

  • Geesthacht als „Klein Moskau“
  • Die „Armut der Begierde“. Arbeitslosigkeit in Geesthacht in den
    1920er Jahren und heute

  • „Kamerun“. Zur Geschichte einer Arbeiterkolonie in Alt-Düneberg
  • „Wohnraum tut Not“ – Wohnungsbauprogramm in Geesthacht in den
    1920er und 30er Jahren

  • “ Arbeiterhspace*-12.5mmrule[1.1mm]12.5mm0.15mm – Bildungsausschuß“. Semiotische Bemerkungen zur
    Arbeiterkultur in Geesthacht der 1920er Jahre

  • Hamburger Polizeieinsätze in Geesthacht in der Weimarer Republik

Diese Beiträge sind durch Fotos und Dokumente ergänzt worden.