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Politischer Moralismus -- Hermann Lübbe

Das Vokabular der miteinander Streitenden hat seit einiger Zeit denunziatorischen Charakter angenommen. Politische und intellektuelle Auseinandersetzungen enden immer häufiger in moralischer Diffamierung des Andersdenkenden. Der brillante Essay des Zürcher Philosophen fragt nach den Ursachen solcher Entrationalisierung öffentlicher Erörterungen.

Hermann Lübbe, geboren 1926 in Aurich/Ostfriesland. Studium der Philosophie und mehrerer sozialwissenschaftlicher Disziplinen in Göttingen, Münster, Freiburg/Br. 1951 Promotion, danach Assistententätigkeit. 1956 Habilitation. 1956-1963 Dozent und Professor an den Universitäten Erlangen, Hamburg, Köln und Münster. 1963-1969 Ordentlicher Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. 1966-1969 Staatssekretär im Kultusministerium von Nordrhein-Westfalen. 1969-1970 Staatssekretär beim Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. 1969-1973 Ordentlicher Professor für Sozialphilosophie an der Universität Bielefeld. Seit 1971 Ordentlicher Professor für Philosophie und Politische Theologie an der Universität Zürich.


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Recht: Forschung und Wissenschaft
Tade Matthias Spranger
Heimtierhaltung und Verfassungsrecht

Gesetzgeberische Maßnahmen zur Beschränkung privater Tierhaltung erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das ursprünglich isoliert wirkende Kampfhunderecht wird mittlerweile durch zahlreiche "Gefahrtiergesetze" der Länder ergänzt. Perspektivisch wird in der Politik über massive Beschränkungen für sämtliche "Exoten" nachgedacht. Die vorliegende Studie geht erstmals der Frage nach, welche verfassungs- und europarechtlichen Garantien und Prinzipien insoweit zu beachten sind. Es zeigt sich, dass die Rechte von Haltern und Gewerbetreibenden regelmäßig ausgeblendet und ohne tragfähige Rechtfertigungsgrundlage beschnitten werden.

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Religionswissenschaft - 11.01.2019
Yehuda Bauer - Der islamische Antisemitismus
Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen

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