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Die Landler in Rumänien -- Roland Girtler

Der namhafte Soziologe und Kulturwissenschaftler Roland Girtler beschäftigt sich umfassend mit Geschichte und Gegenwart der "Landler" und "Sachsen" in Siebenbürgen.

Auf der Basis reicher Quellen und umfassender Feldstudien schildert er eine Kultur, die im Untergehen ist, und legt uns Zeitgenossen damit die authentische Chronik einer Welt vor, die bald schon unwiederbringlich verloren sein könnte.

Friedensgutachten 2013 -- Marc von Boemcken, Ines-Jacqueline Werkner, Margret Johannsen, Bruno Schoch (Hg.)

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeberinnen und Herausgeber. Sie zieht Bilanz, pointiert die Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa.

Neue Kriege, neue Rüstung, neue Rüstungsmärkte - das Ende des Zivilen?

Nord-Waziristan Juni 2012: Bei einem Drohnenangriff im pakistanischen Grenzgebiet sterben 17 Menschen. Was wir bisher unter Krieg verstanden, verändert sich offenbar auf dramatische Weise. In wachsendem Maße setzen die USA ferngesteuerte Kampfdrohnen und Spezialkräfte auch in Ländern ein, gegen die sie keinen Krieg führen. Die Automatisierung des unerklärten Krieges ersetzt zusehends den Einsatz eigener Soldaten und verringert eigene Opfer. Das gezielte Töten vom entfernten Schreibtisch aus ist weitaus kostengünstiger. Die Verwischung der Grenzen zwischen Krieg und Frieden, zwischen Militärischem und Zivilem schlägt sich auch darin nieder, dass Kampfdrohnen oft nicht vom Militär, sondern, wie beispielsweise in den USA, von der CIA gesteuert werden.

Diese Veränderungen haben längst auch Europa erreicht: Der deutsche Verteidigungsminister will Kampfdrohnen anschaffen und führt den Schutz deutscher Soldaten ins Feld. Während die Europäer sich damit brüsten, dass sie ihre Militärbudgets verringern und hergebrachte Machtpolitik durch zivilen, diplomatischen Multilateralismus ersetzen, weiten sie zugleich ihre Rüstungsexporte massiv aus. Die alte Welt liefert neue Waffen in alle Welt, darüber hinaus aber auch zivil ebenso wie militärisch nutzbare Dienstleistungen und Sicherheitsanlagen. Auch hier stellt Deutschland keine Ausnahme dar. "Ertüchtigung statt Einmischung" lautet eine neue Maxime der deutschen Sicherheitspolitik. Sie beruht auf der Annahme, dass Aufrüstung aus der Ferne Stabilität und Einfluss bringt.

Neue lukrative Rüstungsmärkte tun sich auf. In den konfliktreichen Regionen des Nahen Ostens und in Asien nehmen machtpolitische Gegensätze und Rivalitäten zu. Die Verhandlungen für einen UN-Vertrag zur Kontrolle des weltweiten Waffenhandels sind vorerst gescheitert. In vielen Staaten gibt nach wie vor das Militär den Kurs vor.

Die neuen Entwicklungen stellen die Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch die Friedensforschung vor neue Herausforderungen. Wir setzen uns kritisch mit ihnen auseinander und zeigen Alternativen auf. Die Euro- und Finanzkrise hat das Wachstum vieler europäischer Streitkräfte vorerst gebremst; das militärische Engagement in Afghanistan wird zurückgefahren - Zeit für eine friedenspolitische Neubesinnung. Die Weichen werden neu gestellt, aber wohin soll die Reise gehen? Welche Rolle können und sollten europäische Staaten in künftigen Friedenseinsätzen der Vereinten Nationen spielen? Wird die 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete "Friedensmacht Europa" ihrem Anspruch gerecht?

Das Friedensgutachten, gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF), wird im Auftrag der vier Friedensforschungsinstitute herausgegeben von Marc von Boemcken, Ines-Jacqueline Werkner, Margret Johannsen und Bruno Schoch.


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Philosophie: Forschung und Wissenschaft
Benedikt Fait, Daniela Zumpf (Hg.)
Identität Logik Kritik
Festschrift für Ulrich Pardey zum 65. Geburtstag

"Drei Fähigkeiten scheinen mir unerlässlich für das Philosophieren zu sein: Analytisches Denken, wie man es besonders in der Mathematik und den alten Sprachen lernen kann; Sensibilität, die das Wahrnehmen von Stolperstellen und Einfällen ermöglicht; Mut, den eigenen Weg in die Philosophie zu gehen [.]. Daher gilt für einen philosophierenden Menschen auch heute, trotz aller Bestrebungen, durch Konformität zu einer Art "Einheitswissenschaft" zu gelangen, der von Kant formulierte Wahlspruch der Aufklärung: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

(Ulrich Pardey)

Benedikt Fait hat an der Ruhr-Universität Bochum Betriebswirtschaft und Philosophie studiert. Er war von 2007 bis 2012 Hilfskraft bei Ulrich Pardey.

Daniela Zumpf war von 2006 bis 2012 Hilfskraft bei Ulrich Pardey und arbeitet seit Oktober 2011 an ihrer Dissertation bei Klaus Steigleder an der RUB.


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Aktuelle Meldungen

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02.04.2014
Karl-Theodor zu Guttenberg und LIT Verlag wegen Aprilscherz vor Gericht
Am Freitag, dem 9. Mai, findet vor dem Hamburger Landgericht die Güteverhandlung zwischen Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und dem Münsteraner LIT Verlag statt. Der Ex-Minister fordert von dem Wissenschaftsverlag die Zahlung von 633,32 EUR sowie eine Unterlassungserklärung, den Titel "Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen" zu vertreiben. Worum geht es? Kurz nach seinem Rücktritt als Bundesverteidigungsminister wegen der Plagiatsaffäre um seine Dissertation erschien im LIT Verlag ein satirisches Bändchen mit dem Titel "Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen". Dem Band ist ein Geleitwort von Guttenberg vorangestellt, in dem er sich nochmals eindeutig davon distanziert, mit Vorsatz ein Plagiat verfaßt zu haben. Guttenbergs Anwälte meinen, dieses Vorwort verstoße gegen das Persönlichkeitsrecht des ehemaligen Ministers. Der LIT Verlag sieht dies anders: das Vorwort sei eindeutig eine Satire und nicht umsonst unterschrieben mit "1. April 2011".

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